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Clevere Manager verbinden Ökologie und Ökonomie auch in der Krise: Webkonferenzen und Live E-Learning liegen im Trend26. Januar 2009. Wenn der Gürtel enger geschnallt werden muss, verdrängen ökonomische Zwänge nicht selten das ökologische Bewusstsein. Dabei lassen sich Kostenersparnis und Umweltschutz selbst in der Krise perfekt miteinander verbinden: Wer Webkonferenzen und -meetings abhält oder sich im virtuellen Klassenraum (VC) trifft, statt mit dem Auto zum Businesstermin zu reisen, spart nicht nur Zeit und Geld, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes.
Wenn auch das Kostenargument derzeit der Hauptgrund für viele Unternehmen ist, Trainings und Meetings zunehmend in virtuellen Räumen durchzuführen, punktet Webconferencing auch unter Umweltaspekten. „green IT ist ein top Thema, und das ist gut so. Aber nicht nur Herstellung und Stromverbrauch sollten unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet werden, das Spannende sind doch die Einsatzmöglichkeiten der IT“, betont Ulrich Schweizer, Geschäftsführer der neutcate systems GmbH. „Zehn Prozent Energieeinsparung bei der Produktion von Rechnern und Servern sind gut. Aber es sind Peanuts im Vergleich zu dem, was man mit Webmeetings und virtuellen Klassenräumen bewirken kann. Angenommen, 15 Geschäftsleute reisen im Schnitt je 100 km im neuesten VW Golf TDI zu einer Konferenz an. Diese Fahrten erzeugen ganze 420 kg CO2. Laut Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wandelt ein Baum 6 kg CO2 pro Tag in Sauerstoff um. Im Klartext: Ein Baum muss 70 Tage lang arbeiten, um den CO2-Ausstoß dieser einen Konferenz zu kompensieren.“ Der Friedrichsdorfer Anbieter von Live E-Learning und Webkonferenz-Technologie verzeichnet ein wachsendes Interesse an seinem Angebot sowohl bei der Vergabe von Lizenzen als auch im ASP-Betrieb. „Wer Reisekosten, Zeit und CO2 sparen will, trifft sich am besten in Webkonferenzen oder im virtuellen Klassenraum“, fasst Ulrich Schweizer zusammen und verweist auf einen weiteren Aspekt. „Unsere Kunden legen allergrößten Wert auf eine lokale Organisation, also Service, Support und Betreuung hier vor Ort in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Den Unternehmen ist es wichtig, dass die Server, über die die Webmeetings oder Webseminare ablaufen, in dem für sie überschaubaren deutschen Rechtsraum stehen.“ Ein Trend, der sich im Zeichen der anhaltenden Wirtschaftskrise mit einer Abkehr von globalen Geschäftsmodellen durchaus noch verstärken könnte.
Weitere Informationen zu ökologischen und ökonomischen Pluspunkten von Webmeetings, -konferenzen und virtuellen Klassenräumen gibt es auf den Messeständen der netucate systems GmbH vom 3. bis zum 5. Februar auf der LEARNTEC in Karlsruhe (Stand C11) und vom 3. bis zum 8. März auf der CeBIT (Forum Learning and Knowledge Solutions, Halle 6).
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